Schneller als gedacht am Ziel

Kann ein Link wirklich leben?

Die verantwortlichen Stadt-, Straßen und Namensplaner in Berlin haben sich klar und eindeutig in diesen Tagen entschieden : Natürlich nicht!

Wie ist es sonst zu erklären, dass es bereits zu Lebzeiten (!) eine Straße gibt, die nach mir benannt wurde?

Aber seis drum, ich habe mich natürlich riesig gefreut, zumal ich ja auch in einer sehr angenehmen Gesellschaft (ab)hänge –

man beachte den Namen der abgehenden Gasse:

Ja, die Verantwortlichen in Berlin wissen, was sie tun.

Verzweigte Geschichten brauchen Richtungsweiser – sonst verliert man womöglich die Orientierung!

Ein Hoch auf die Hyperlinks der realen Welt! Die Wegweiser des Nicht-Virtuellen!

Sehnsucht_der lebende Link in der Welt I

Sehnsuchtsvoll schau ich in die Ferne. Die Linien entlang.

Ohne Anschluss an die Welt und doch inmitten.

Ohne Freunde. Zersprungen am Rand. Entwurzelt.

Gehöre ich wirklich hier hin?

Ist hier mein (Ab)Ort?

Sehnsuchtsvoll schau ich in die Ferne.

Autos fahren im Stillstand an mir vorbei. Ihre Reifen lassen Wasser in Pfützen erspritzen.

Nur ich, ich stehe hier. Zerbrochen. An einer Welt, die

sich der Dinge entledigt, wenn sie nicht mehr gefallen.

Wir waren so intim beisammen.

Die Muße und die Ruhe. Ich vermisse sie.

Nun ist es laut und leer und einsam um mich herum.

Sehnsuchtsvoll schau ich in die Ferne.

Wann werde ich zur Kunst?

Link im Rausch

Ja, so war das am 19. Juli. Gerade einmal knapp zehn Tage her. Es kommt mir so vor, als wenn es erst gestern gewesen wäre.

Fühle mich immer noch auf der Bühne mit Bruno, Barbara, Monsieur Gastrokritiker, Rosalie, Monkey und dem Tacker…

All diesen Geschichten, die es ohne euch nicht gegeben hätte! Jawohl. Ihr habt die mitgebracht. Andere Menschen, andere Geschichten.
Der Link verbindet ja nur…;)

Danke nochmal an alle, die da waren!

Ja, und weil es so einmalig, unwiederbringlich und unwiederholbar war, wird es in den nächsten Tagen ein paar Videos vom Auftritt geben…

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