7. Gefuehl, fuer das es keinen Namen gibt

7. „Die Geborgenheit, wenn du krank im Bett liegst und sie dich alle von hinten bis vorne betüteln und bemitleiden.“

Die große Erlaubnis. Der Freibrief.
Das Nichts-Tun ohne schlechtem Gewissen.Die Comic-Hefte und Schokoladen.
Die Tees und weichen Kissen.

Die Wadenwickel und nassen Lappen
auf der Stirn und im Genick,
die Hühnersuppen und knappen
Worte.
die es zu wechseln gilt.

Nichts tun, nichts reden, nichts machen.So fühlt es sich an.
Das Leben.

Wann?

Wenn man krank ist,wie kurios.

Wieso nur dann?
Furios

wütet der Leistungswahn, das Terror-Tun,das Machen-müssen und erledigt haben.

Das „das noch und das“ und dann noch dieses,
auch wenn es nicht wichtig ist,
wie fieses
Treiben treibt uns das Treiben ins Mehr hinaus,
wo wir vor Seegang krank zurück in den Hafen
taumeln und hier und da und dort
zu Boden sinken

an einen Ort,
wo wir noch Leben.

Im Krankenbett.
Wie nett.

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